Maria H., 66 Jahre alt, schiebt ihren Einkaufswagen durch die Gänge ihres örtlichen Supermarkts und seufzt. „Früher konnte man noch vernünftig einkaufen, ohne jeden Cent zweimal umzudrehen“, sagt sie, während sie die Preisschilder an den Regalen betrachtet.

Die Rentnerin lebt allein in einer kleinen Wohnung in der Stadt und hat ein begrenztes Einkommen. Die steigenden Preise für Grundnahrungsmittel und Haushaltswaren machen ihr zunehmend zu schaffen. „Milch, Brot, Eier – alles teurer geworden. Man überlegt sich mittlerweile zweimal, ob man wirklich alles kaufen soll“, erklärt Maria.

Besonders ärgert sie sich über die Preisschilder, die sie oft nur schwer nachvollziehen kann. „Manchmal kostet ein Produkt 1,99 Euro, und zwei Wochen später ist es 2,49 Euro. Das ist kaum nachzuvollziehen“, sagt sie. Maria geht regelmäßig einkaufen, achtet auf Angebote und kauft bevorzugt saisonale Produkte, doch die ständigen Preissteigerungen belasten sie.

Experten erklären, dass die Inflation, gestiegene Energiepreise und Lieferkettenprobleme die Preise in den Supermärkten erhöhen. Für Rentnerinnen und Rentner wie Maria wird es dadurch immer schwieriger, den gewohnten Lebensstandard zu halten.

Trotz allem bleibt Maria pragmatisch: „Man muss sich arrangieren, aber ein bisschen fairer könnten die Preise schon sein. Schließlich haben wir auch nicht mehr unbegrenzt Geld zur Verfügung.“

Für viele ältere Menschen ist Maria ein Spiegelbild ihrer Sorgen: Die steigenden Lebenshaltungskosten treffen vor allem jene, die auf ein festes Einkommen angewiesen sind, und machen den Alltag zunehmend zu einer finanziellen Herausforderung.

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