In einer kleinen Stadt in Deutschland lebt Greta, 68 Jahre alt, und verfolgt seit Jahren einen ungewöhnlichen, aber bewussten Lebensstil: Sie kauft jede Woche nur 30 Euro für Lebensmittel und Haushaltswaren ein. Für viele klingt das zunächst wie eine Herausforderung, fast schon unmöglich. Für Greta ist es jedoch eine bewusste Entscheidung, um sparsamer zu leben und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

„Ich habe gelernt, dass man mit wenig Geld sehr viel erreichen kann, wenn man sorgfältig plant“, erklärt sie. Ihre Einkaufsliste ist klar strukturiert: Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln, Reis, Nudeln, saisonales Gemüse, etwas Obst und gelegentlich Fleisch oder Fisch. „Es geht nicht darum, sich etwas zu verweigern, sondern darum, bewusst auszuwählen, was man wirklich braucht“, sagt sie.

Greta achtet darauf, Angebote zu nutzen, in größeren Mengen zu kaufen, wenn es sich lohnt, und Lebensmittelreste kreativ zu verwerten. Reste vom Mittagessen werden zum Abendessen verarbeitet, Brot vom Vortag wird zu Croutons oder Suppeneinlage. „Es ist erstaunlich, wie kreativ man werden kann, wenn man gezwungen ist, sparsam zu sein“, meint sie schmunzelnd.

Ihr Lebensstil hat nicht nur finanzielle Vorteile. Greta berichtet, dass sie sich seit der Umstellung energiegeladener und gesünder fühlt. „Man achtet automatisch mehr auf Qualität und Frische, wenn man weniger einkauft. Und man verschwendet weniger.“

Viele Nachbarn und Bekannte sind neugierig und fragen sie nach Tipps. Greta teilt ihre Erfahrungen gerne: „Man muss Prioritäten setzen und planen. Ein Einkaufszettel hilft enorm.“

Für Greta ist die wöchentliche Budgetgrenze von 30 Euro mehr als nur ein finanzieller Rahmen – sie ist Teil eines bewussten Lebensstils, der Nachhaltigkeit, Achtsamkeit und Kreativität miteinander verbindet. Sie lebt vor, dass Sparsamkeit nicht gleichbedeutend mit Einschränkung ist, sondern vielmehr eine Chance bietet, bewusster und zufriedener zu leben.

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