Marcel ist 73 Jahre alt und lebt von einer monatlichen Rente von 853 Euro. Über sein Arbeitsleben hinweg hat er nur geringe Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt, sodass er heute mit einer recht bescheidenen Altersversorgung auskommen muss.
Für Marcel bedeutet das, jeden Monat genau zu planen, wie er sein Geld ausgibt. Die Fixkosten – Miete, Strom, Lebensmittel, Versicherungen – nehmen den größten Teil der Rente in Anspruch. Freizeit, Reisen oder größere Anschaffungen sind kaum möglich. „Man lernt, Prioritäten zu setzen“, sagt Marcel, „und kleine Dinge im Alltag mehr zu schätzen.“
Seine Geschichte zeigt die Bedeutung langfristiger Vorsorge. Wer nur wenig in die Rentenkasse einzahlt, steht im Alter oft vor finanziellen Engpässen. Marcel hat trotz der geringen Rente Wege gefunden, sein Leben angenehm zu gestalten: Er nutzt öffentliche Angebote, kocht selbst und pflegt Kontakte zu Freunden und Nachbarn.
Experten weisen darauf hin, dass eine niedrige gesetzliche Rente allein nicht ausreichen kann, um den Lebensstandard im Alter zu sichern. Zusätzliche private oder betriebliche Vorsorge ist daher entscheidend. Marcel selbst sagt: „Man kann nie früh genug anfangen, an die Rente zu denken.“
Seine Situation ist für viele Rentnerinnen und Rentner in Deutschland typisch. Die gesetzliche Rente reicht oft nicht aus, um ein sorgenfreies Leben im Alter zu führen. Geschichten wie die von Marcel machen deutlich, wie wichtig finanzielle Bildung, frühzeitige Vorsorge und Solidarität in der Gesellschaft sind.
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