Ein großer Discounter plant offenbar, den Verkauf von Eiern künftig zu begrenzen. Nach Unternehmensangaben soll jeder Kunde pro Einkauf nur noch zwei Packungen Eier erwerben dürfen. Mit der Maßnahme reagiert das Unternehmen auf eine angespannte Versorgungslage und eine anhaltend hohe Nachfrage.
In den vergangenen Wochen waren Eier in zahlreichen Filialen zeitweise nur eingeschränkt verfügbar. Ursachen dafür seien unter anderem gestiegene Produktionskosten, Lieferengpässe sowie eine erhöhte Nachfrage der Verbraucher. Durch die Kaufbegrenzung wolle der Discounter sicherstellen, dass möglichst viele Kunden Zugang zu den verfügbaren Waren erhalten.
„Unser Ziel ist eine faire Verteilung der vorhandenen Bestände“, erklärte ein Unternehmenssprecher. Die Regelung solle vorübergehend gelten und regelmäßig überprüft werden. Kunden würden in den Filialen durch entsprechende Hinweisschilder über die neue Regel informiert.
Verbraucherschützer bewerten die Maßnahme grundsätzlich positiv. In Zeiten knapper Verfügbarkeit könnten Mengenbegrenzungen dazu beitragen, Hamsterkäufe zu verhindern und die Versorgung für alle Kunden zu verbessern. Einige Kunden äußerten jedoch Kritik und befürchten Einschränkungen bei größeren Haushalten oder bei geplanten Veranstaltungen.
Ob und wie lange die Begrenzung bestehen bleibt, hängt laut Unternehmensangaben von der weiteren Entwicklung der Lieferketten und der Warenverfügbarkeit ab.