Im Jahr 2025 erreichten die Zahlungen von Kindergeld ins Ausland einen neuen Höchstwert. Insgesamt wurden rund 528 Millionen Euro an Familien überwiesen, deren Kinder außerhalb Deutschlands leben.
Warum fließt Kindergeld ins Ausland?
Kindergeld soll Eltern bei der Versorgung ihrer Kinder finanziell unterstützen. Auch wenn die Kinder im Ausland leben, haben Eltern, die in Deutschland steuer- oder sozialversicherungspflichtig sind, Anspruch auf diese Leistung. Die Zahlungen gehen direkt auf Konten außerhalb Deutschlands, beispielsweise in anderen EU-Staaten oder bei ausländischen Bankverbindungen deutscher Familien.
Entwicklung und Kritik
Der Betrag von über einer halben Milliarde Euro ist deutlich höher als in den Vorjahren und zeigt einen kontinuierlichen Anstieg der Auslandszahlungen. Politisch sorgt dies für Diskussionen: Kritiker sehen darin eine Belastung für den deutschen Haushalt, während Befürworter betonen, dass die Zahlungen rechtlich korrekt und die Ansprüche der Familien zu respektieren sind.
Bedeutung für den deutschen Haushalt
Im Gesamtbudget für Kindergeld, das über 50 Milliarden Euro jährlich beträgt, machen die Zahlungen ins Ausland etwa ein Prozent der Gesamtausgaben aus. Sie sind also hoch, aber im Verhältnis zum gesamten Programm nur ein kleiner Teil.
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