Maria ist 48 Jahre alt und Mutter von zwei Jungen im Alter von neun und elf Jahren. Auf den ersten Blick wirkt sie wie jede andere Mutter: Sie lacht, wenn ihre Kinder lachen, sie organisiert Hausaufgaben, Sportsachen und Abendessen. Doch hinter diesem Alltag verbirgt sich ein ständiger Kampf – der Kampf darum, finanziell über die Runden zu kommen.

Seit einer Trennung vor einigen Jahren steht Maria allein für ihre Familie ein. Sie arbeitet in Teilzeit, weil die Betreuungszeiten der Kinder und gelegentliche Krankentage keine Vollzeitstelle erlauben. Ihr Einkommen reicht oft nur knapp für Miete, Strom, Lebensmittel und die nötigsten Ausgaben. Unerwartete Rechnungen – eine kaputte Waschmaschine, neue Schuhe für die schnell wachsenden Kinderfüße – bringen das fragile Gleichgewicht sofort ins Wanken.

Trotz aller Sorgen bemüht sich Maria, ihren Söhnen ein Gefühl von Sicherheit zu geben. Sie verzichtet auf vieles, was sie selbst bräuchte, damit die Kinder an Klassenfahrten teilnehmen oder zum Geburtstag einen kleinen Wunsch erfüllt bekommen. Manchmal sitzt sie spätabends am Küchentisch, rechnet Zahlenkolonnen durch und fragt sich, wo sie noch sparen könnte – wissend, dass eigentlich nichts mehr zum Sparen übrig ist.

Doch Maria hat auch eine bemerkenswerte Stärke. Sie kennt ihre Rechte, beantragt Unterstützung, tauscht sich mit anderen Eltern aus und gibt nicht auf. Ihre Hoffnung ruht nicht nur auf finanzielle Hilfe, sondern vor allem auf der Zukunft ihrer Kinder. Bildung, Zusammenhalt und Liebe – das sind die Werte, die sie ihnen täglich vorlebt.

Maria steht stellvertretend für viele Alleinerziehende und Familien, die „gerade so“ überleben. Ihr Leben zeigt, wie schnell man in finanzielle Not geraten kann – und wie viel Mut, Organisation und Durchhaltevermögen es braucht, den Alltag dennoch zu bewältigen. Trotz aller Belastungen bleibt sie vor allem eines: eine Mutter, die für ihre Kinder kämpft und ihnen jeden Tag zeigt, dass sie nicht allein sind.

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