Wasser ist eine der kostbarsten Ressourcen der Erde – und doch geht in Deutschland ein erheblicher Teil unseres Trinkwassers in die Waschmaschine. Studien zeigen, dass jede Person hierzulande im Durchschnitt fast 3.000 Liter Wasser pro Jahr allein für das Waschen von Kleidung verbraucht.
Die Gründe sind simpel: Kleidung wird häufiger gewechselt und gewaschen, selbst wenn sie kaum verschmutzt ist. Moderne Haushalte setzen auf saubere Kleidung und frische Bettwäsche, oft ohne Rücksicht auf den enormen Wasserverbrauch. Eine einzige Standard-Waschladung in der Maschine verbraucht je nach Modell zwischen 50 und 80 Litern Wasser, und bei mehreren Wäschen pro Woche summiert sich das schnell zu Tausenden Litern im Jahr.
Der hohe Wasserverbrauch hat nicht nur ökologische Folgen, sondern auch wirtschaftliche. Wasser muss aufbereitet, transportiert und erwärmt werden – all das kostet Energie und Geld. Umweltbewusste Haushalte können den Verbrauch reduzieren, indem sie voll beladene Maschinen nutzen, Energiesparprogramme wählen oder Kleidung länger tragen, bevor sie gewaschen wird.
Experten warnen, dass der alltägliche Umgang mit Wasser oft unterschätzt wird. Jeder Tropfen zählt: Wer bewusst wäschst, kann nicht nur Wasser, sondern auch Strom und Waschmittel sparen, was gleichzeitig die Umwelt schont.
Fazit: Waschen gehört zum Alltag, doch der hohe Wasserverbrauch zeigt, dass es Zeit für ein Umdenken ist. Kleine Veränderungen im Verhalten können auf lange Sicht tausende Liter Wasser pro Person im Jahr einsparen – ein Beitrag, der nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt entlastet.
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