Yvonne ist 30 Jahre alt, lebt in einer kleinen Stadt und hat in den letzten Jahren eine tiefe Bindung zu ihrem Cockerspaniel entwickelt. „Milo ist nicht nur ein Hund, er ist ein Teil meiner Familie“, sagt sie leise. Doch nun steht sie vor einer Entscheidung, die ihr das Herz bricht: Sie muss ihren treuen Begleiter zurück zu ihrer Mutter geben.

Der Grund ist schlicht und doch schmerzhaft: Yvonne findet keine Wohnung, in der Hunde erlaubt sind. Immer wieder stößt sie auf Vermieter, die Haustiere strikt ablehnen – eine Situation, die viele Tierliebhaber kennen. „Ich habe alles versucht“, erzählt sie. „Jede Anzeige durchforstet, jeden Vermieter kontaktiert, Angebote für höhere Kautionen gemacht. Nichts hat geholfen.“

Milo, ein fröhlicher Cockerspaniel mit glänzendem Fell und neugierigen Augen, ist gewohnt, Yvonne zu begleiten. Morgens Spaziergänge im Park, nachmittags Kuscheleinheiten auf dem Sofa – diese Routinen gehören zu ihrem Leben. Doch die Realität zwingt sie, ihre Prioritäten neu zu setzen. Die Wahl fällt auf ihre Mutter, die bereit ist, Milo aufzunehmen und ihm ein liebevolles Zuhause zu bieten.

Für Yvonne ist das kein leichter Schritt. „Es tut weh, ihn gehen zu lassen“, gesteht sie. „Aber ich weiß, dass er bei meiner Mutter sicher und glücklich sein wird.“ Sie plant, Milo regelmäßig zu besuchen und die Verbindung nicht abreißen zu lassen.

Der Fall von Yvonne zeigt ein gesellschaftliches Problem: Trotz der großen Zahl tierlieber Menschen sind Wohnungen, die Haustiere akzeptieren, rar. Viele Vermieter fürchten Schäden oder Lärmbelästigung, während Menschen wie Yvonne vor der Wahl stehen, auf ein geliebtes Familienmitglied verzichten zu müssen.

Doch Yvonne gibt die Hoffnung nicht auf. „Vielleicht finde ich irgendwann eine Wohnung, in der ich wieder mit Milo leben kann“, sagt sie. Bis dahin bleibt ihr die Gewissheit, dass er in guten Händen ist – auch wenn ihr Herz ein Stück zurückbleibt.

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