Trotz jahrelanger Impfkampagnen gegen COVID-19 zeigt sich in Deutschland weiterhin eine deutliche Lücke in der Impfquote. Aktuellen Zahlen zufolge ist etwa jeder fünfte Deutsche nicht gegen das Coronavirus geimpft. Das bedeutet, dass rund 20 % der Bevölkerung keinen ausreichenden Schutz vor einer Infektion oder schweren Krankheitsverläufen haben.

Experten führen die Impfverweigerung auf unterschiedliche Faktoren zurück. Dazu zählen unter anderem Zweifel an der Wirksamkeit der Impfstoffe, Angst vor Nebenwirkungen und Fehlinformationen in sozialen Medien. Besonders auffällig ist, dass jüngere Erwachsene zwischen 18 und 40 Jahren häufiger ungeimpft bleiben als ältere Menschen, die das Risiko schwerer Krankheitsverläufe stärker vor Augen haben.

Die Bundesregierung und Gesundheitsbehörden betonen weiterhin die Bedeutung von Impfungen, nicht nur zum eigenen Schutz, sondern auch zum Schutz anderer und zur Reduzierung der Virusverbreitung. Durch Auffrischungsimpfungen können zudem neue Virusvarianten besser abgewehrt werden.

Trotz hoher Impfquoten in vielen Altersgruppen bleibt das Ziel einer flächendeckenden Immunisierung in Deutschland damit noch nicht erreicht. Die Diskussion über Impfpflicht, Informationskampagnen und den Zugang zu Impfangeboten bleibt daher aktuell.

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