Helga ist 80 Jahre alt. Ein Leben lang hat sie gearbeitet, Kinder großgezogen, vielleicht gelacht, vielleicht geweint – all die Jahre voller Arbeit und Verantwortung. Heute lebt sie allein in einer kleinen Wohnung. Ihre Rente beträgt 766 Euro im Monat.

Mit 766 Euro muss Helga ihre Miete zahlen, Essen einkaufen, Strom und Heizung abdecken, Medikamente besorgen – und hoffen, dass das Geld reicht. Für viele junge Menschen mag das unvorstellbar sein. Für Helga ist es bitterer Alltag.

Jeder Tag ist eine Herausforderung. Einkäufe werden genau geplant, unnötige Ausgaben vermieden, kleine Wünsche aufgeschoben. Helga erzählt manchmal von den Reisen, die sie sich früher gönnte, von den Theaterabenden und den gemeinsamen Festen mit Freunden. Heute bleibt meist nur das stille Erinnern.

Die Einsamkeit drückt. Viele ältere Menschen in Deutschland leben mit geringen Renten, auch wenn sie ihr Leben lang gearbeitet haben. Helga ist nur ein Beispiel von vielen – ein Symbol für die Menschen, die ihr ganzes Leben beigetragen haben, und nun jeden Cent zweimal umdrehen müssen.

Doch trotz allem bewahrt Helga ihren Humor. Ein Lächeln hier, ein kleiner Spaziergang dort, das Stricken von Mützen für die Enkel – kleine Dinge, die Trost spenden, wenn die Welt manchmal kalt wirkt.

Helga zeigt, dass Alter nicht nur Einsamkeit und Sorgen bedeutet, sondern auch Würde, Erinnerungen und ein stilles Durchhalten. Aber sie ist auch ein Mahnmal: Unsere Gesellschaft muss Wege finden, die Älteren, die ihr Leben lang gearbeitet haben, nicht im Stich zu lassen.

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