Der Döner galt lange als günstiges, schnelles und sättigendes Essen für alle. Für Schüler, Studierende, Arbeiter und Familien war er ein fester Bestandteil des Alltags – lecker, bezahlbar und überall verfügbar. Doch in vielen Städten hat sich der Preis in den letzten Jahren drastisch erhöht. Zehn Euro für einen Döner sind inzwischen keine Seltenheit mehr. Genau hier stößt die Preisentwicklung bei vielen Menschen an ihre Grenze.
Für viele Verbraucher ist der Döner kein Luxusprodukt, sondern ein einfaches Alltagsessen. Wenn der Preis plötzlich auf Restaurantniveau steigt, passt das nicht mehr zu den Erwartungen. Gerade in Zeiten steigender Mieten, hoher Energiekosten und teurer Lebensmittel müssen Menschen genauer überlegen, wofür sie ihr Geld ausgeben. Ein Döner für zehn Euro konkurriert plötzlich mit einer warmen Mahlzeit aus dem Supermarkt oder sogar mit günstigeren Mittagsangeboten.
Hinzu kommt das Gefühl, dass die Leistung nicht immer mit dem Preis mitwächst. Kleinere Portionen, weniger Fleisch oder günstigere Zutaten verstärken den Unmut. Viele Kunden fragen sich, warum sie so viel bezahlen sollen, wenn Qualität und Größe nicht überzeugen. Das Vertrauen in das frühere Preis-Leistungs-Verhältnis geht verloren.
Natürlich stehen auch die Imbissbetreiber unter Druck: höhere Einkaufspreise, steigende Löhne und Energiekosten lassen ihnen oft kaum Spielraum. Dennoch zeigt die Reaktion der Kundschaft deutlich, dass es eine psychologische Preisgrenze gibt. Für viele liegt diese beim Döner klar unter zehn Euro.
Der Döner war immer ein Symbol für günstigen Genuss. Wenn er diesen Ruf verliert, wenden sich die Menschen ab. Nicht aus Geiz, sondern weil der Preis nicht mehr zu ihrem Alltag passt.