München – Das Adventskonzert von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder im vergangenen Dezember hat den Steuerzahler rund 130 000 Euro gekostet. Die Veranstaltung fand im prunkvollen Cuvilliés-Theater der Münchner Residenz statt und wurde von zahlreichen prominenten Gästen besucht. Moderiert wurde der Abend von Entertainer Florian Silbereisen.

Die Staatsregierung verteidigte die Veranstaltung als gelungenen festlichen Abend zur Würdigung ehrenamtlicher Arbeit und kündigte bereits an, dass eine Wiederholung im kommenden Jahr möglich sei.

Kritik kam vor allem von der Opposition und verschiedenen politischen Parteien. Sie bemängelten, dass ein derart teurer Gala-Auftritt in Zeiten knapper öffentlicher Kassen wenig verantwortungsvoll sei. Besonders hervorgehoben wurde, dass gleichzeitig Mittel für Bildung und Kultur gekürzt werden sollen, während das Konzert aus Steuergeldern finanziert wurde.

Die Debatte um das Konzert zeigt die Spannungen zwischen repräsentativer Showpolitik und verantwortungsvollem Umgang mit Steuergeldern. Für viele Bürger stellt sich nun die Frage, ob der hohe Preis des Abends wirklich gerechtfertigt war.

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