Renate (72) ist Rentnerin und lebt allein in einer kleinen Mietwohnung. Ihr ganzes Leben lang arbeitete sie im Einzelhandel – meist in Teilzeit. Heute bekommt sie 1.030 Euro Rente im Monat.

Nach Abzug von:

  • 780 Euro Warmmiete

  • Strom, Versicherung und Telefon

  • Medikamentenzuzahlungen

bleiben ihr weniger als 200 Euro für Lebensmittel und alles andere.

„Früher habe ich anderen etwas verkauft. Heute überlege ich bei jedem Einkauf, ob ich mir Butter leisten kann.“

Warum viele Frauen von Altersarmut betroffen sind

Renate steht stellvertretend für viele Frauen ihrer Generation:

  • lange Teilzeitbeschäftigung

  • niedrigere Löhne

  • Erziehungszeiten

  • fehlende private Altersvorsorge

Die Folge: geringe Rentenansprüche.

Alltag zwischen Sparzwang und Sorgen

Urlaub? Seit 15 Jahren nicht mehr.
Restaurant? Unbezahlbar.
Rücklagen? Keine.

Renate sagt:
„Ich wollte meinen Enkelkindern immer etwas schenken. Jetzt hoffe ich, dass meine Waschmaschine nicht kaputtgeht.“

Fazit

Renates Geschichte zeigt: Altersarmut in Deutschland ist real. Trotz jahrzehntelanger Arbeit reicht die Rente oft nicht zum Leben. Besonders alleinstehende Rentnerinnen geraten finanziell unter Druck.

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