Berlin. Der Sozialarbeiter Bernd Siggelkow hat sich wiederholt für eine gerechtere Einkommenspolitik eingesetzt und dabei besonders die Situation von Alleinstehenden in den Blick genommen. In diesem Zusammenhang betont er den Grundsatz: „Arbeit darf Alleinstehende nicht arm machen.“

Mit dieser Aussage macht Siggelkow deutlich, dass Erwerbstätigkeit in einer sozialen Marktwirtschaft stets ein Leben über dem Existenzminimum ermöglichen sollte. Wer Vollzeit arbeitet, dürfe trotz steigender Lebenshaltungskosten nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen sein, um Miete, Strom und Lebensmittel bezahlen zu können.

Siggelkow weist darauf hin, dass Alleinstehende häufig besonders stark von hohen Fixkosten betroffen sind, da sie diese nicht mit Partnerinnen, Partnern oder weiteren Haushaltsmitgliedern teilen können. Dadurch geraten sie schneller in finanzielle Schwierigkeiten, selbst wenn sie regelmäßig einer Arbeit nachgehen.

Seine Forderung zielt daher auf politische und gesellschaftliche Maßnahmen ab, die faire Löhne, eine angemessene soziale Absicherung und eine stärkere Anerkennung der Lebensrealität von Single-Haushalten sicherstellen. Arbeit solle nicht nur Beschäftigung bedeuten, sondern auch wirtschaftliche Sicherheit und soziale Teilhabe ermöglichen.

Mit seinem klaren Statement bringt Siggelkow eine Debatte über Lohnniveau, soziale Gerechtigkeit und die Verantwortung von Politik und Wirtschaft erneut in den Fokus der Öffentlichkeit.

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