Die schwedische Sängerin Agnetha Fältskog, bekannt als Mitglied der Pop‑Ikone ABBA, ist auch heute noch präsent, obwohl sie sich weitgehend aus dem Rampenlicht zurückgezogen hat.

Sie wurde als Teil von ABBA weltberühmt, zusammen mit Björn Ulvaeus, Benny Andersson und Anni‑Frid Lyngstad. Ihren internationalen Durchbruch feierte die Gruppe 1974 mit dem Sieg beim Eurovision Song Contest mit dem Song „Waterloo“. Danach erlebte die Band in den Siebzigern enorme Erfolge, bevor die große ABBA‑Hysterie langsam nachließ.

Nach dem Ende der größten ABBA‑Erfolge hat sich Agnetha immer wieder auch solo versucht. 2023 veröffentlichte sie überraschend ein neues Album mit dem Titel „A+“, eine überarbeitete Fassung ihres früheren Werks. Auf ihrem Instagram‑Profil zeigt sie sich noch immer mit blonden Haaren und blauen Augen, wie man sie kennt.

Im Mai 2024 war sie gemeinsam mit ihren ehemaligen ABBA‑Bandkollegen bei einer Ehrung am königlichen Schloss in Stockholm zu sehen, als ihnen der Vasaorden verliehen wurde – eine hohe Auszeichnung.

Privat hat Agnetha ihr Leben bewusst aus der Öffentlichkeit herausgehalten. Schon in den Achtzigerjahren schrieb sie, dass sie ihr Privatleben besonders zum Schutz ihrer Kinder schützt. Sie beschrieb sich später als eher melancholisch, emotional, romantisch und auch etwas ängstlich, etwa beim Fliegen.

Von 1971 bis 1979 war sie mit Björn Ulvaeus verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat. In Interviews erzählte sie, dass sie oft zwischen dem Tourleben und dem Wunsch, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, hin- und hergerissen war.

Trotz mancher belastender Erlebnisse, wie der Verfolgung durch einen obsessiven Fan in den 2000er‑Jahren, ist sie der Musik treu geblieben. Sie betonte, dass ihr die berühmte Zeit bei ABBA zwar viel bedeutete, sie aber mit ihrem Leben und dem, was sie heute tut, zufrieden ist.

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