In den Rocky Mountains des Yellowstone-Nationalparks in den USA wurde ein Schatz im Wert von schätzungsweise 1 Million Euro gefunden.

Der Sammler Forrest Fenn vergrub dort in den späten 1990er Jahren eine Truhe mit Edelsteinen, Goldmünzen und Schmuck, kurz nachdem er erfahren hatte, dass die Ärzte bei ihm Krebs diagnostiziert hatten. Auf diese Weise wollte der Mann eine besondere Erinnerung an sich selbst hinterlassen.

Forrest Fenn. Quelle: apostrophe.com

Im Jahr 2010 enthüllte er seine Idee in einem autobiografischen Buch, in dem er neun "Schlüssel" - Hinweise auf den Standort der Truhe - niederschrieb. Zehn Jahre später erhielt der glückliche Sammler einen Telefonanruf

Nach Angaben von Fenn wurde er von einem unbekannten Mann kontaktiert, der behauptete, die Schatztruhe gefunden zu haben.

Der Glückspilz nannte seinen Namen nicht, sondern schickte nur ein Foto des Schatzes als Beweis. Der Schatzsucher fügte hinzu, dass ihm ein Gedicht aus dem Buch des Sammlers bei seiner Suche geholfen habe.

Schatz. Quelle: apostrophe.com

Und es ist ein wahres Glück, denn in all den Jahren haben Tausende von Menschen nach der Truhe gesucht, von denen mindestens vier gestorben sind.

In seinem Buch behauptete Fenn, der Schatz befinde sich an einem sicheren Ort, mahnte die Leser jedoch zu äußerster Vorsicht.

Auf die Frage, wie der Sammler die Nachricht aufgenommen hat, zuckte er jedoch mit den Schultern. "Ich weiß es nicht. Es ist halb Freude und halb Traurigkeit, dass die Geschichte vorbei ist", antwortete der Mann.

Quelle: apostrophe.com

Das könnte Sie auch interessieren:

"Ihr Zuhause ist zu einer Müllhalde geworden": Elefanten müssen den von Touristen zurückgelassenen Müll fressen

Die uneheliche Tochter des belgischen Königs wird mit 52 Jahren zur Prinzessin: Sie verteidigte ihren Titel vor Gericht