In der heutigen Zeit wird oft über die Kosten für gesunde Ernährung diskutiert, doch offenbar trifft das Problem auch diejenigen, die eigentlich „Unterstützung“ erhalten. Gokgan, eine junge Frau aus [Stadt/Ort einsetzen], beschwert sich öffentlich über das sogenannte „Burgergeld“, eine finanzielle Zuwendung, die für Lebensmittel gedacht ist.
„Man bekommt ein bisschen Geld, aber damit reicht es gerade mal für Fast Food – und das ist noch das Günstigste“, sagt Gokgan frustriert. Sie habe gehofft, dass die Zuwendung wenigstens die Möglichkeit bietet, ausgewogen und gesund zu essen. Doch selbst einfache frische Produkte wie Obst, Gemüse oder Vollkornprodukte seien teurer als ein Burger-Menü, so Gokgan.
Die Debatte zeigt ein grundsätzliches Problem: Finanzielle Hilfen für Ernährung sind oft zu niedrig bemessen, um gesunde Ernährung wirklich zu ermöglichen. Während Fast-Food-Ketten mit günstigen Angeboten locken, steigen die Preise für frische und hochwertige Lebensmittel stetig.
Gokgans Kritik richtet sich nicht nur an die Höhe der Unterstützung, sondern auch an die Prioritätensetzung: „Es kann doch nicht sein, dass man gezwungen wird, ungesund zu essen, nur weil gesundes Essen teurer ist.“ Ihr Appell an Politik und Gesellschaft lautet, Wege zu finden, wie gesunde Ernährung für alle bezahlbar wird – und nicht nur für die, die es sich leisten können.
Ob das „Burgergeld“ künftig angepasst wird oder zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden, bleibt abzuwarten. Eines steht für Gokgan jedenfalls fest: Ernährung darf kein Luxus sein.
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