Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident und SPD-Vizevorsitzende Alexander Schweitzer hat die AfD scharf kritisiert. In einem aktuellen Interview bezeichnete er die Partei als eine, die zunehmend in Verantwortung versagt habe und deren politische Agenda keine positiven Ergebnisse gebracht habe.
Schweitzer, der als Spitzenkandidat seiner Partei in das politisch wichtige Jahr 2026 geht, machte deutlich, dass die AfD durch populistische Rhetorik zwar Anhänger gewinnt, aber kaum konkrete Verbesserungen in der Praxis erzielt habe. Nach seinen Worten sei die AfD „durch und durch eine Versagerpartei“, weil sie dort, wo sie Verantwortung übernommen habe, keine spürbaren Ergebnisse vorweisen könne.
Der SPD-Politiker betonte, dass die demokratische Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Kräften notwendig sei. Dabei sei es wichtig, zwischen der Kritik an der Partei selbst und dem Dialog mit ihren Wählern zu unterscheiden, um gesellschaftliche Spaltungen zu überwinden.
Die Einschätzung Schweitzers fällt in eine Phase wachsender politischer Polarisierung in Deutschland. Die AfD konnte in den letzten Jahren durch migrationskritische und rechtspopulistische Positionen Stimmen gewinnen, während etablierte Parteien vor neue Herausforderungen gestellt werden. Schweitzers klare Abgrenzung zur AfD soll ein Zeichen für demokratische Werte und politische Verantwortung setzen.
Für Schweitzer selbst ist die Debatte auch Teil seines Wahlkampfs: Bei den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz 2026 tritt er als amtierender Ministerpräsident und Spitzenkandidat der SPD an, um Vertrauen zurückzugewinnen und politische Lösungen jenseits von Populismus aufzuzeigen.
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