Die deutsche Politik erlebt derzeit ein überraschendes Umfrageergebnis: Wirtschaftsministerin Katherina Reiche ist in der öffentlichen Wahrnehmung derzeit unbeliebter als ihr Vorgänger Robert Habeck je war.
Deutlicher Vertrauensverlust
Aktuellen Umfragen zufolge sind nur noch rund 18 Prozent der Bevölkerung mit der Arbeit von Reiche zufrieden, während über 65 Prozent unzufrieden sind. Damit liegt sie unter den früheren Tiefpunkten von Habeck, der in seiner Amtszeit als Wirtschaftsminister zwar ebenfalls kritische Umfragewerte hatte, diese jedoch nie so stark waren.
Unzufriedenheit über Parteigrenzen hinweg
Besonders auffällig ist, dass die Unzufriedenheit nicht nur bei Oppositionsparteien, sondern auch unter Anhängerinnen und Anhängern der CDU hoch ist. Viele Menschen kritisieren sowohl ihre inhaltliche Arbeit als auch ihr Auftreten in der Öffentlichkeit.
Mögliche Ursachen
Reiche trat ihr Amt nach Jahren in der Wirtschaft an und sorgt seitdem immer wieder für Debatten über ökonomische und gesellschaftliche Themen. Kritiker werfen ihr vor, sich zu häufig zu äußern, ohne klare politische Konzepte vorzustellen, und dabei Themen zu besetzen, die außerhalb ihres eigentlichen Ressorts liegen.
Politische Reaktionen
Im politischen Raum wird Reiche aktuell oft als schwächer wahrgenommen als Habeck zu seinen Tiefpunkten. Ihr Rückhalt in der Bevölkerung ist deutlich geringer, und die Umfragewerte zeigen, dass sie vor großen Herausforderungen steht, wenn es darum geht, Vertrauen und Glaubwürdigkeit wiederherzustellen.
Fazit
Die Umfrageergebnisse zeichnen ein eindeutig negatives Bild der Wirtschaftsministerin: Die Unzufriedenheit ist hoch, die Beliebtheit auf einem historischen Tiefpunkt – und das sogar im Vergleich zu ihrem Vorgänger. Reiche steht damit vor einer politisch schwierigen Phase.
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