Viele junge Familien berichten heute, dass es finanziell schwierig ist, ein Kind großzuziehen. Steigende Preise für Lebensmittel, Kleidung, Betreuung und Freizeitaktivitäten sorgen dafür, dass Eltern sich oft unter Druck fühlen. Doch die Eltern der zweijährigen Maria sehen das ganz anders.
Sie leben ein einfaches Leben und arbeiten beide in eher niedrig bezahlten Jobs. Trotzdem sagen sie: „Wir kommen gut klar.“ Für sie steht nicht im Vordergrund, ihrem Kind möglichst viel materiellen Komfort zu bieten, sondern Zeit, Aufmerksamkeit und Liebe.
Während andere Eltern über hohe Ausgaben für Markenkleidung, teure Spielsachen oder kostspielige Freizeitangebote klagen, setzen Marias Eltern auf das Wesentliche. Kleidung wird gebraucht gekauft oder von Freunden übernommen, gespielt wird oft draußen oder mit einfachen Dingen im Haushalt.
„Ein Kind braucht nicht viel, um glücklich zu sein“, erklärt die Mutter. „Wichtiger ist, dass wir als Familie zusammenhalten.“
Auch beim Thema Betreuung gehen sie ihren eigenen Weg. Sie organisieren ihren Alltag so, dass sie möglichst viel Zeit selbst mit Maria verbringen können und sparen sich dadurch teure Betreuungskosten.
Natürlich bedeutet ihr Lebensstil auch Verzicht. Große Urlaube oder luxuriöse Anschaffungen sind selten. Doch für die Familie ist das kein Problem. „Wir haben vielleicht weniger Geld, aber dafür weniger Stress“, sagt der Vater.
Ihr Beispiel zeigt, dass die Wahrnehmung der Kosten für Kinder stark vom eigenen Lebensstil und den Erwartungen abhängt. Während viele Eltern steigende finanzielle Belastungen spüren, beweisen Marias Eltern, dass es auch mit einfachen Mitteln möglich ist, ein Kind glücklich großzuziehen.
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