Eine aktuelle internationale Umfrage sorgt für Aufsehen: Bundeskanzler Friedrich Merz schneidet darin extrem schlecht ab und gilt demnach als einer der unbeliebtesten Regierungschefs weltweit. Grundlage ist eine Erhebung des US-Instituts „Morning Consult“, bei der Menschen in mehreren Demokratien zur Arbeit ihrer Staats- und Regierungschefs befragt wurden.
Für Deutschland ergibt sich ein deutlich negatives Bild: Ein sehr großer Teil der Befragten äußert sich unzufrieden mit der Arbeit des Kanzlers, während nur eine Minderheit seine Politik positiv bewertet. Im internationalen Vergleich landet Merz damit am unteren Ende des Rankings – sogar hinter bekannten und ebenfalls umstrittenen Politikern wie Donald Trump oder Recep Tayyip Erdoğan. Besonders auffällig ist, dass auch der französische Präsident Emmanuel Macron ähnlich schlechte Werte erreicht.
Die Studie zeigt außerdem große Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern: Einige Regierungschefs, etwa aus Indien oder der Schweiz, erzielen deutlich höhere Zustimmungswerte. Experten sehen die schwache Bewertung von Merz nicht nur in politischen Entscheidungen begründet, sondern auch in seiner persönlichen Wahrnehmung durch die Bevölkerung.
Zusätzlich wird auf weitere Umfragen verwiesen, die ähnliche Trends zeigen: Auch im Inland ist die Unzufriedenheit mit seiner Amtsführung sehr hoch. Politische Analysten führen das unter anderem auf gebrochene Erwartungen, wirtschaftliche Probleme und allgemeine Unzufriedenheit mit der Regierungspolitik zurück.