Jana sitzt an ihrem kleinen Küchentisch, während ihre neun Monate alte Tochter Emma in ihrem Kinderbettchen schläft. Die Stille der Nacht gibt ihr Raum zum Nachdenken – über ihre Sorgen, ihre Ängste und ihre unerschütterliche Liebe zu ihrem Kind. Seit der Geburt von Emma kämpft sie täglich ums Überleben. Alleinerziehend, ohne finanzielle Sicherheit, steht sie vor einer Herausforderung, die sie sich so nie vorgestellt hatte.

Ein Leben am Existenzminimum

Jana arbeitete früher als Verkäuferin in einem kleinen Geschäft. Doch nach der Geburt konnte sie nicht zurückkehren – die Betreuungskosten für Emma wären höher als ihr Verdienst. Das staatliche Kindergeld reicht kaum für die Miete und die wichtigsten Ausgaben. Monat für Monat muss sie sich entscheiden: Lebensmittel oder Rechnungen? Windeln oder Strom?

Die finanziellen Sorgen lassen sie nachts oft nicht schlafen. Sie sucht nach Lösungen, durchforstet das Internet nach Heimarbeit, versucht, online ein kleines Einkommen zu generieren. Doch der Weg aus der Armut ist steinig. Behördenanträge sind kompliziert, Unterstützung begrenzt, und der soziale Druck wächst.

Der emotionale Druck

Neben den finanziellen Schwierigkeiten trägt Jana auch eine große emotionale Last. Die Einsamkeit einer alleinerziehenden Mutter ist erdrückend. Freunde haben sich distanziert, ihre Familie kann sie kaum unterstützen. Sie fühlt sich oft unsichtbar, als würde niemand ihren Kampf sehen.

Trotz allem gibt sie nicht auf. Jeder kleine Moment mit Emma – ihr Lächeln, ihr erstes Wort, ihr sanftes Greifen nach ihrer Hand – gibt ihr Kraft. Es sind diese kleinen Augenblicke, die sie weitermachen lassen.

Ein Blick in die Zukunft

Jana träumt von einem besseren Leben für sich und ihre Tochter. Sie will arbeiten, sparen, Emma eine sichere Zukunft bieten. Sie schreibt Bewerbungen, erkundigt sich nach Weiterbildungsmöglichkeiten, hofft auf eine Chance, die alles ändern könnte. Ihr größter Wunsch ist Stabilität – eine Zukunft, in der sie nicht jeden Euro zweimal umdrehen muss.

Doch bis dahin bleibt der Alltag ein Kampf. Ein Kampf, den viele Mütter wie Jana täglich führen. Sie sind unsichtbare Heldinnen, die trotz aller Widrigkeiten nicht aufgeben. Jana wird nicht aufgeben – für sich, und vor allem für ihre Tochter Emma.

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