In der Tierwelt beteiligen sich Männchen nicht immer an der Aufzucht ihres Nachwuchses, manchmal können sie sogar aggressiv gegenüber ihren eigenen Kindern sein.

Aber es gibt welche, die sich mehr um ihre Jungen kümmern als die Weibchen! Wir schlagen vor, die fürsorglichsten Väter der Wildtierwelt kennenzulernen!

Familienidylle. Quelle: bbc.com

Die Männchen von Weißbüscheläffchen haben nicht nur ein wachsames Auge auf ihre Jungen, sondern lecken sie auch ab, wenn sie geboren werden. Dies ist jedoch nicht das Überraschendste!

Es wird angenommen, dass fast alle Männchen der Tierwelt danach streben, möglichst viele ihrer Gene weiterzugeben, also möglichst viele Weibchen zu befruchten. Die Fliegenpilzväter schauen aber gar nicht auf die ovulierenden Weibchen, da sie sich um ihren Nachwuchs kümmern müssen.

Das Austragen und Gebären nimmt der Affenmutter Energie weg, daher ist die Beteiligung des Vaters an der Pflege und dem Schutz des Nachwuchses entscheidend für dessen Überleben.

Starker Papa. Quelle: bbc.com

Nandu ist ein polygamer Vogel. Ein Männchen kann ein Dutzend Weibchen in seinem Harem halten, aber er wird allen seinen Nachkommen gegenüber Loyalität zeigen. Nandu bauen Nester für ihre Weibchen, um Eier zu legen.

Die Weibchen brüten sie jedoch nicht aus! Das ist die Aufgabe der Männchen. Sie bebrüten nicht nur ihre Küken, sondern beschützen sie nach dem Schlüpfen auch vehement vor allen Gefahren.

Wärmepflege. Quelle: bbc.com

Die Liste der fürsorglichsten Männchen könnte nicht ohne Pinguine auskommen. Die Väter dieser Art verbringen Wochen mit dem Ausbrüten der Eier, während die Weibchen auf dem Meer nach ihrem zukünftigen Nachwuchs jagen.

Das Ausbrüten von Küken ist eine sehr schwierige Aufgabe. Die Männchen müssen während dieser Zeit hungern, so dass sie die Hälfte ihres Körpergewichts verlieren, wenn die Mutter zurückkehrt.

Kinder in Sicherheit. Quelle: bbc.com

Die Löffelfüchse gehen monogame Beziehungen ein und leben in Familiengruppen. Die Männchen fungieren oft als Ammen, während die Weibchen auf Nahrungssuche gehen.

Wissenschaftler stellen jedoch fest, dass die Väter dieser Spezies genauso viel, wenn nicht sogar mehr Zeit damit verbringen, ihre Jungen zu beschützen, zu versorgen und aufzuziehen als die Weibchen.

Quelle: bbc.com

Das könnte Sie auch interessieren:

Neue Nachbarn: Rudel Waschbären "besetzte" das Haus der jungen Frau

Ein Mann brachte einen süßen Welpen mit nach Hause: Doch das Tier wuchs nicht zu einem Hund, sondern zu einem Raubtier heran